Routinen zum Semesterende

Immer am Ende des Semesters versuche ich, mir Zeit zu nehmen, um meine Unterlagen in Ordnung zu bringen und abzulegen, meinen Arbeitsplatz aufzuräumen und mir zu überlegen, was dieses Semester gut gelaufen ist und was weniger. Oft mache ich natürlich nicht alles zur selben Zeit, da ich in den Semesterferien des Öfteren noch Seminararbeiten schreiben muss, oder – wie jetzt – bereits das nächste Semester vorbereiten muss. Wichtig ist mir einfach immer, dass zu Beginn des nächsten Semesters wieder Ordnung herrscht und ich frisch und ohne Altlasten wieder starten kann. Dazu habe ich mir ein paar Regeln festgelegt:

  • Ich behalte nur, was mir evt. später noch nützen könnte. Dazu gehören Seminarnotizen, (bereinigte) Bibliographien, bereits ausgedruckte Artikel, Handouts etc. Weggeworfen wird alles, was eigentlich nur Gekrakel zu irgendwelchen Leistungsnachweisen ist, das ich in zwei Monaten eh nicht mehr nachvollziehen kann, oder das in Form einer fixfertigen Seminararbeit einfacher zugänglich ist.
  • Ich habe beschlossen, ab sofort meine Ordner mit „Colour Codes“ zu versehen (leider werde ich dazu noch meine gesamte Ablage umkrempeln müssen *seufz*). Das heisst, jedes Teilfach meiner beiden Hauptfächer (Deutsch und Französisch) hat eine eigene Ordnerfarbe zugewiesen bekommen und ich lege nun alle Unterlagen in Ordnern mit der jeweiligen Farbe ab. Das macht es für mich später einfacher, Unterlagen zu einem bestimmten Seminar oder einer Vorlesung wiederzufinden. Ausserdem versuche ich, die Unterlagen von Seminaren/Vorlesungen, die einzeln nur wenig Papier sind, zusammen in Ordner zu packen, um zu vermeiden, dass ich diese 2 cm-Ordner verRegister-Beschriftungwenden muss.
  • In den Ordnern selber trenne ich meistens verschiedene Teile ab: „Notizen“ (das heisst Notizen aus der Vorlesung/dem Seminar inklusive Handouts), „Texte“ (Artikel, die wir lesen mussten) und „Seminararbeit“ (Unterlagen zu meiner Seminararbeit, die Arbeit selber). Je nachdem können noch Kategorien wie „Übungen“, „Vorlesung“ (wenn es ein Seminar mit dazugehöriger Vorlesung war) und „Tutorat“ dazukommen. Um die einzelnen Kategorien abzutrennen, verwende ich in der Regel entweder die ganz normalen Register oder dann einfache Trennblätter, die breiter als das normale Papier sind bzw. die ich in Sichtmäppchen lege, damit sie vorstehen.
    Manchmal kommt es auch vor, dass ich jeweils einfach die einzelnen Wochen abtrenne und jeweils Handouts, Vorlesungsnotizen und Texte hintereinander in den Ordner reinpacke und mit Register oder Trennkarten abteile.
  • Jeder Ordner wird mit Semester, Modulnummer (für die Module, die ich im Austauschjahr gemacht habe, einfach „Université de Lausanne“), Titel der Lehrveranstaltung(en) und Name des/der Dozenten beschriftet.
    Ordnerbeschriftung

Zusätzlich zur Ordner-Ablage müssen natürlich auch die Dateien auf meinem PC wieder geordnet werden. Um den Speicher auf meinem Laptop möglichst frei von unnötigem Zeug zu halten und ein Backup meiner Dateien zu haben, übertrage ich normalerweise Ende Semester alles auf eine externe Harddisk, auf der ich jeweils zu jedem Teilfach einen Ordner angelegt habe (also Neuere Deutsche Literatur, Ältere Deutsche Literatur, Deutsche Linguistik etc.) und dann jeweils einen Unterordner zum jeweiligen Seminar. Auf diese Weise habe ich zwar viele ineinander verschachtelte Ordner, aber es ist einfacher, das Material zu einer bestimmten Vorlesung wiederzufinden.

Im Gegensatz zu meiner Papierablage bin ich beim Computer nicht so sparsam mit dem, was ich aufbewahre. Im Gegenteil: Ich habe sogar angefangen, Artikel, die vom Dozenten zur Verfügung gestellt wurden, die ich aber nicht gelesen habe, von der Lernplattform auf meine HD zu laden. Einfach, weil es mir schon oft passiert ist, dass ich später einen Artikel lesen wollte und keinen Zugriff mehr auf die entsprechende Lerngruppe hatte.

Ansonsten ist meine Ablage ziemlich normal und langweilig. Es geht wirklich einfach nur darum, alles sauber versorgt zu haben und später wieder leicht darauf zugreifen zu können.

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