Semester-Ende

Dieser Blogpost war eigentlich schon für vor drei Wochen geplant, aber es scheint, als ob ich mich mal wieder vom üblichen Semestertrott hätte treiben lassen. Kommt vor. Zur Zeit dreht die halbe Uni wegen Prüfungen und Seminararbeiten durch. Schon letzte Woche waren die Vorlesungssäle nur noch halb voll und diese Woche musste man mittags im Lichthof nicht einmal mehr anstehen, um etwas zu Essen zu bekommen.

Bis jetzt habe ich bei diesem Stress meistens auch mitgemacht, habe meine Familie und meine Freunde Ende Semester in den Wahnsinn getrieben, weil ich noch reizbarer war als normalerweise (und ich bin manchmal ein extrem reizbarer Mensch) und wusste vor lauter Arbeit meistens nicht mehr, wo mir der Kopf stand. Meist kam noch dazu, dass in den Läden, in denen ich gearbeitet habe, vor Weihnachten natürlich eine Menge los war und es somit fast unmöglich wurde, mal einen Samstag frei zu nehmen. Aber das kennen vermutlich allzu viele Studis, also verschone ich euch mit diesen Geschichten.

Dieses Semester habe ich aber beschlossen, das alles zu ignorieren. Klar muss ich noch einen Essay und eine Arbeit schreiben. Ich hatte heute auch eine Prüfung und theoretisch wollte ich bis Weihnachten möglichst viel für meine Bachelorarbeit lesen. Letzteres habe ich so lange hinausgeschoben, dass ich meinen Ehrgeiz inzwischen darauf beschränkt habe, die nötigen Bücher aus der Bibliothek auszuleihen und mich dann in den Ferien daranzusetzen. Meinen Essay schreibe ich morgen fertig und die andere Arbeit ist fürs Wochenende eingeplant (auch wenn’s vermutlich darauf hinausläuft, dass ich nach Weihnachten erst beginne, aber Abgabe ist ja erst Anfang Januar). Ich hatte dieses Semester sogar Zeit, einigermassen regelmässig ins Yoga zu gehen und weil die SBB mir letzen Sonntag noch den Bus zum Bahnhof gestrichen hat, bin ich diese Woche sogar noch zu etwas Bewegung gekommen. Wenn ich also Freitag noch die letzten Weihnachtsgeschenke finde, sollte eigentlich alles in Butter sein.

Bevor jetzt die ersten ankommen von wegen ich hätte ein „Schoggi-Läbä“: Ich bin mir dessen sehr wohl bewusst, dass dieses Semester ziemlich locker ist und ich bin ziemlich dankbar dafür. Man kanns auch nicht immer nur stressig haben. Auf jeden Fall wünsche ich allen, die noch Arbeiten zum Abgeben und Prüfungen zum Schreiben haben viel Erfolg und Kraft für die letzten paar Tage und hoffe, ihr könnt Weihnachten dann einigermassen geniessen.

Wenn irgendjemand von euch übrigens mal seinen Senf dazu abgeben könnte, was ihr von meinen Posts haltet, wäre ich euch echt dankbar. Für Vorschläge zu Themen bin ich ebenfalls immer empfänglich, ich habe nämlich bis jetzt keine Ahnung, was euch interessiert. Also wenn ihr mal zwei Minuten Verschnaufpause habt, dann gebt mir doch mal eine Rückmeldung (positiv oder negativ – ich nehm‘ was ich kriegen kann) 😉 Ansonsten nerv ich euch als nächstes mit meiner Semesterbilanz.

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