Zurück aus der Sommerpause

Oder so… Von Sommer war hier in der Schweiz ja nicht viel zu spüren. Der letzte Monat ist irgendwie auch einfach an mir vorbeigezogen. Irgendwann kam mal noch die Note von der Bachelorarbeit – überraschend gut – und danach habe ich irgendwie abgeschaltet. Seit Ende Juli war ich zwar konstant beschäftigt, aber gemerkt, wie die Zeit vorbeiging, habe ich deshalb trotzdem nicht. Irgendwie geht mir auch erst jetzt so richtig auf, dass ja in vier Wochen schon Semesterstart ist und ich mir vielleicht so ganz langsam Gedanken darüber machen sollte, was im nächsten halben Jahr überhaupt läuft. Aber erstmal ein kleines Update, was mich den letzten Monat überhaupt vom Schreiben abgehalten hat:

Erstmal war eine Freundin aus Polen zu Besuch, mit der ich ein wenig die Schweiz (neu) entdeckt habe. Unter anderem waren wir zwei Tage in Lausanne – es war fantastisch! Als wäre ich nie weggewesen – am liebsten wär‘ ich auch gleich geblieben, ich liebe diese Stadt einfach. 

Dann musste ich packen – einmal für den Umzug nach Zürich und einmal fürs WWF-Lager Anfang August. Mein sonst schon winziges Zimmer war komplett zugestellt mit Kisten und meinem niegelnagelneuen 50l-Rucksack (der sich super bewährt hat). Eigentlich packe ich ja gerne, aber vor allem die Kisten haben mich irgendwie genervt. Vor allem war ich bis zum Schluss unsicher, was ich jetzt mitnehmen sollte und was nicht (ich habe auch schon wieder eine ziemlich lange Liste mit Dingen, die ich von zu Hause noch mitnehmen muss).

Dann war’s Zeit für eine Woche WWF-Lagerleitungskurs. Ich habe mich irgendwann letztes Semester dafür entschieden, diese Ausbildung zu machen und künftig WWF-Kinder- und Jugendlager zu leiten (wen’s interessiert: hier gibt’s Infos dazu), weil ich mal etwas anderes machen wollte. Und es war eine gute Entscheidung! Die Woche war irgendwie surreal, halb wie damals, als wir im Klöntal zwei Wochen lang „Schiitli-Vertschutte“ (ein bisschen wie Verstecken, nur cooler) gespielt haben und halb eine ganz intensive Ausbildung. Einerseits war ich danach ganz und gar kaputt und müde, andererseits wäre ich gern noch länger geblieben, einfach weil’s so schön war. Ich freue mich darauf, in Zukunft neben dem Studium noch etwas ganz anderes zu haben, und sei’s nur einmal im Jahr. Und wenn ich ehrlich bin: Es ist einfach toll, mal wieder wie die Kinder durch den Wald zu toben, Zwergenhäuser zu bauen und Salben aus selbstgesammelten Kräutern zu kochen. Das Lager war definitiv das Highlight des Sommers.

Ja, und dann kam auch schon der Umzugstermin. Leider war der Lift kaputt (ist er immer noch), sodass wir die Kisten alle in den fünften Stock schleppen durften. Zum Glück gibt’s Väter und Mitbewohner. Die letzte Woche war ich dann damit beschäftigt, mich hier einzugewöhnen. Ich habe acht Mitbewohner und bin die einzige Geisteswissenschaftlerin in der WG, zumindest bis jetzt. Im September kriegen wir vier neue Mitbewohner, von denen wir drei nicht kennen, weil sie von der Verwaltung zugewiesen werden (lange Geschichte). Deshalb ist’s auch ein wenig ungewohnt, aber das wird schon. Die Gegend ist jedenfalls toll, am Stadtrand von Zürich, mitten im Grünen und die Leute grüssen sogar auf der Strasse (!). Jap, es gefällt mir hier.

Und ja, bald fängt die Uni wieder an. Und weil am Montag Schulanfang war, fange ich diese Woche auch wieder an, Nachhilfekurse zu geben. Langweilig wird mir immer noch nicht, denn einer meiner Kurse dieses Jahr ist 10. Schuljahr und dafür muss ich die komplette Planung selbst machen. Eine echte Herausforderung! Aber darüber werde ich euch später berichten. 

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