Die Motivation ist zurück!

… und bringt mich schon wieder in die Bredouille. Aber von Anfang an:

Seit Anfang Semester bin ich konstant im Begeisterungs-Modus. Neben der Tatsache, dass ich mich bei den meisten Vorlesungen und Seminaren kaum überwinden muss, um etwas dafür zu tun, sondern im Gegenteil mal wieder so richtig neugierig und vor allem wissbegierig bin, bin ich auch sonst unglaublich aktiv. Heute Morgen bin ich tatsächlich um sieben los und bin eine Runde um den Katzensee gejoggt. Am Montag gehe ich normalerweise ins Volleyball und am Mittwoch ins Yoga, was sporttechnisch ein Rekord für mich ist (zumindest über die letzten fünf Jahre betrachtet). Und dann gehe ich auch noch einmal pro Woche auf den Markt, um mich mit frischem Gemüse einzudecken, habe seit Semesterstart kein einziges Mal Spaghetti mit Pesto oder Tomatensauce gegessen, sondern immer irgendetwas mit Gemüse oder so gekocht (und dabei noch meistens vegan! Bis auf ein paar Eier, denen ich nicht widerstehen konnte…). Und heute Morgen nach dem Joggen habe ich schon zum zweiten Mal selber Knuspermüsli gemacht. Ich bin richtig stolz auf mich.

Nun aber zum problematischen Teil dieser Motivation: In den letzten paar Semestern hatte ich die Devise, dass ich nach neun Uhr abends nichts mehr für die Uni mache, ausser, es sei wirklich dringend. So habe ich fast immer genügend Schlaf gekriegt und kam dank der Tatsache, dass ich nur wenige Kurse belegt hatte, trotzdem mit der Arbeit hinterher. Dieses Semester klappt das mit nach neun Uhr nicht mehr arbeiten nur schon deshalb nicht mehr, weil ich abends spät nach Hause komme (in der Regel frühestens um halb sieben) und dann erst noch etwas kochen muss/will (weil ein Mal pro Tag warm essen und so). Wenn dann noch Mitbewohner in der Nähe sind, mit denen man eben gerne mal ein bisschen quatscht, dann ist es ruckzuck acht Uhr und schon wird es schwierig, vor neun überhaupt etwas erledigt zu haben. Gleichzeitig bin ich aber bis jetzt sehr stur darin, dass ich alles richtig machen möchte, also die Texte auch verstehen und mir die wichtigsten Aspekte tatsächlich merken will.

Dazu kommt, dass ich ständig und überall Anzeigen für Theatervorführungen, Opern, Konzerte und andere Veranstaltungen sehe, bei denen ich denke „das muss ich unbedingt sehen!“. Hätte ich die Energie und vor allem die Zeit (den Faktor Geld klammern wir mal grosszügig aus), würde ich wohl mindestens zwei Mal pro Woche entweder im Schauspiel- oder im Opernhaus sitzen und mir irgendein interessantes Stück ansehen.

Grosses Dilemma also. Aber um ehrlich zu sein finde ich es gar nicht so schlimm. Manchmal staune ich über mich selber, dass ich so viel Elan für meine Vorlesungen und Seminare aufbringen kann. Das hat mir die letzten paar Jahre ziemlich gefehlt. Also werde ich mich einfach Kopf voran in die Arbeit stürzen und sehen, was dabei rauskommt. Auf jeden Fall werde ich mich gut organisieren müssen. Aber ich freu mich richtig drauf!

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2 Gedanken zu „Die Motivation ist zurück!

  1. sza95

    Das mit den Theatervorstellungen kann ich voll und ganz nach vollziehen. Ich denke auch immer ich muss alles sehen und mitnehmen. Aber es geht leider nicht.
    Ich wünsche dir, das der Elan anhält!!!

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