Wenn’s mal läuft

Was ich an meinem Studium wirklich wirklich mag, sind diese Momente, wo man sich für einen Leistungsnachweis nicht anstrengen muss, überhaupt etwas zu tun, sondern sich im Gegenteil zurückhalten muss, um nicht zu viel zu tun. Wenn plötzlich Dinge aus früheren Seminaren wieder aktuell werden und man merkt: Hey, das hatte ich ja schonmal! Und man muss sich nicht mehr stundenlang durch die Bibliothek arbeiten, weil die Hälfte der Referenzen schon zu Hause in einem Ordner liegen. Aber man geht dann doch in die Bibliothek, einfach, weil’s einen interessiert und man dieses oder jenes Problem jetzt endlich gelöst haben will. Und dann kann man sich endlich einmal aktiv in die Diskussion einbringen, ohne sich zuvor nächtelang ins Thema einzulesen und am Ende doch nichts zu verstehen. Und man hat auch noch Spass dabei. Diese Momente sind leider allzu selten, aber wenn sie mal da sind, sollte man sie geniessen. Denn genau dafür haben wir doch eigentlich unser Studienfach ausgewählt, nicht?

Leider muss ich den Tristan nach dem Referat aber fürs erste wieder zur Seite legen, denn diese Seminararbeit muss noch bis zum Sommer warten. Zuerst kommen noch Proust und Deutschunterricht dran. Immerhin habe ich dieses Semester etwas, woran ich arbeiten kann, wenn mich der ganze Rest angurkt…

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