Semesterstart HS15

Ich lebe noch!

Nach einem prall gefüllten Sommer (mit dem ersten richtigen Urlaub seit Jahren) und einem stressigen Semesterstart wird nun dieser Blog wieder mit Leben gefüllt. Vor zwei Wochen ist die Uni wieder losgegangen. Wie üblich waren es die stressigsten zwei Wochen des Semesters, kein Privatleben, keine Zeit für Freunde oder irgendetwas anderes ausserhalb der Uni. Weil ich keine Vorlesungen besuche, habe ich fast 100% im Studiladen gearbeitet, von morgens bis abends, hatte Zeit, Erstsemester zu beobachten und mal wieder die Regale nach neuen Büchern abzusuchen (glaubt’s mir oder nicht: ich wurde fündig 😉 ). Und wenn ich zu Hause war, habe ich an meinen beiden Seminararbeiten geschrieben, die ich bis Ende Oktober abgeben muss, oder ich habe einfach geschlafen. Unglaublich, wie müde ich nach so kurzer Zeit zurück an der Uni schon wieder bin.

Kurzer Rückblick auf den Sommer:
Wie schon an anderer Stelle berichtet, habe ich insgesamt zweieinhalb Wochen in WWF-Lagern verbracht, die einfach nur genial waren. Ich war zwar danach fix und alle und würde wohl nicht mehr zwei Lager so kurz hintereinander leiten, aber die Erfahrung war es sowieso wert. Und ganz nebenbei bin ich jetzt ganz wild darauf, wandern zu gehen (was ich aber leider seitdem noch nicht geschafft habe).
Nach den Lagern kam Frankreich. Endlich einmal Interrail! Meine Eltern und so viele andere haben mir immer davon erzählt, wie toll es ist, mit dem Zug quer durch Europa zu fahren und meine beste Freundin und ich haben uns nach Frankreich aufgemacht, um einmal ein paar von diesen berühmten Orten zu sehen. Es hat sich gelohnt! Die Reise war traumhaft, auch wenn einer meiner Flipflops in La Rochelle zurückgeblieben (unfreiwillig) und in Nantes (zweitletzter Halt) eine meiner Sandalen kaputtgegangen ist. Besonders Nantes kann ich nur empfehlen, es ist eine wirklich schöne Stadt! Natürlich konnte die Literaturstudentin in mir nicht widerstehen und musste sich mit einer Menge neuer Bücher eindecken. Aber es waren ein paar tolle Funde dabei – und ich lese jetzt endlich wieder regelmässiger! Wir nähern uns langsam aber sicher wieder der Lesemenge von früher.

Machines de l’Ile in Nantes

Und zum Abschluss des Sommers ging es noch für eine Woche mit meiner Mama nach Hamburg, wo ich endlich einmal meine Cousine besuchen konnte (also eigentlich sind es ja die Cousine meines Vaters und ihre Kinder, aber das zu erklären wäre zu kompliziert). Von der Stadt selbst habe ich nicht soooo viel gesehen, aber es war ein richtig entspannender Urlaub, hat also ganz und gar seinen Zweck erfüllt.

Und dann fing am 7. September die Schule wieder an. Eine ganze Klasse mit neuen Gesichtern, neue Ideen und eine Menge Erfahrungen vom letzten Jahr, die ich nutzen kann und die mir hoffentlich dabei helfen werden, dieses Jahr einen besseren Job zu machen. Rückblickend hatte ich mit der letzten Klasse wohl einen schlechten Start erwischt. Aber dieses Jahr habe ich das Gefühl, dass es schon um einiges besser läuft und ich schon viel entspannter bin, was sich natürlich auch auf die Stimmung in der Klasse auswirkt. Mal sehen, wie es weitergeht.

Semester-Ausblick:
Dieses Semester steht mit dem Praktikum im Goethe-Institut in Lyon eine ziemlich grosse Sache an, von der ich hoffentlich noch einiges zu berichten haben werde. Glücklicherweise habe ich auch schon ein Zimmer gefunden, das unglaublich nahe am Zentrum liegt (nur 15 Minuten zu Fuss zum Goethe-Institut! Wer hätte das geglaubt? 🙂 ) und bei einer sehr netten Familie ist. Jetzt kann ich mich ganz entspannt auf die ganze Sache vorbereiten.
Mit meinen Schülern habe ich bis im November noch einiges vor. Ich versuche, meine Erfahrungen aus meinem ersten Jahr zur Verbesserung des Unterrichts einzusetzen und habe auch schon wieder einiges an neuen Ideen, die ich umsetzen möchte. Daneben darf ich in den Herbstferien (in zwei Wochen schon! Mensch, wie die Zeit läuft) ein Lager für Lehrlinge leiten, wo ich jeden Tag Französisch unterrichten werde. Ich freu mich schon drauf!
Und daneben muss ich noch zwei Seminararbeiten schreiben, eine zum Tristan Gottfrieds von Strassburg und eine zur Bérénice von Racine. Es wird ein ganzes Stück Arbeit (das mir jetzt schon den Schlaf raubt) bis zur Abgabe, aber ich denke, dass es machbar ist. Es muss einfach, sonst wären es noch einmal 9 Punkte mehr bis zum Master-Abschluss und eigentlich will ich das Studium doch so schnell wie möglich hinter mich bringen.

Dieses Semester verspricht auf jeden Fall, spannend zu werden 🙂

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