Mathe, Märkte und Mega-Wetter

Woche 2 meines Lyon-Abenteuers!

Die erste Woche war ganz schön anstrengend! Wir hatten viel zu tun, ich musste bei zwei Abendveranstaltungen Apéro betreuen (und heute kommt gleich nochmals eine) und an drei Tagen bin ich kreuz und quer durch die Stadt gelatscht und habe Flyer verteilt. Vorteil? Ich hab ein paar schöne Ecken und interessante Cafés, Restaurants und Läden entdeckt. Weihnachtsgeschenke kommen dieses Jahr definitiv nicht von grossen Ketten. Nachteil? Meine Beine schmerzen (was sich meine Mitpraktikanten auch ein paarmal anhören durften) und ich hab im Moment null Bock auf Sport – und das schon eine Woche, nachdem ich den Vorsatz gefasst hatte, mindestens einmal pro Woche schwimmen zu gehen! Vielleicht krieg ich’s ja dann doch noch hin.

Im Moment ist es vor allem die Mathe-Ausstellung, die mich beschäftigt. Die Abteilung, in der ich mein Praktikum mache, hat seit meiner Ankunft hier in Lyon eine Ausstellung, die „Mathematik zum Anfassen“ heisst und richtig cool ist. Da gibt’s eine Menge Experimente und Knobelaufgaben zum Ausprobieren, die aus dem Mathematikum in Giessen kommen und jeweils auf einem mathematischen Problem basieren, das dann aber ganz einfach dargestellt wird. Find ich richtig cool! Und der Vorteil an den vielen Aufsichts-Schichten ist, dass wir hin und wieder auch selbst ausprobieren können. Dazu gibt’s eine Klanginstallation auf Basis von irgendwelchen Algorithmen, die über eine iPad-Kamera auf Bewegung und Farben reagiert (und die mir jetzt schon ein kleines bisschen auf die Nerven geht) und eine Sammlung von Bildern, die mathematische Probleme darstellen, von einem Künstler aus Lyon. Zuerst hab ich mich zwar gefragt, was Mathe wohl mit Deutsch zu tun hat, aber inzwischen ist mir das reichlich wurscht, ich find’s einfach nur cool.

Natürlich durfte in den letzten Tagen auch die Erkundung der Stadt nicht zu kurz kommen und wir (das heisst, meine MitpraktikantInnen und ich) haben uns alle Mühe gegeben, zumindest am Wochenende die 20 Grad (!) und dem strahlenden Sonnenschein zu geniessen. Wir haben die Stadt erkundet, sind auf dem Markt herumgestreunt (hab ich mal erwähnt, dass ich Wochenmärkte LIEBE? Hier gibt’s fast jeden Tag irgendwo einen!), sind auf den Hügel geklettert (per Metro – ähem) und haben abends Crêpes gegessen. Ich werde vermutlich nach Hause kugeln, so viel gutes Essen gibt’s hier. Bis jetzt habe ich es – glaube ich – noch keinen Tag ohne etwas Süsses ausgehalten. Zu Hause war es wenigstens „nur“ die obligatorische Schokolade. Hier ist es dann immer ein „Pain au chocolat“ oder noch etwas dekadenteres. Obwohl – in der Kanti hab ich ja auch jeden Tag eines von Diders Schoggibrötli gemampft und bin nicht kugelrund geworden….

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