Warum auch Altfranzösisch manchmal Spass macht

Oft sind Seminare in alten Sprachen ja eine echte Qual – man versteht nix, die Lebenimg_20160316_211708.jpgswelt dieser Menschen ist uns ungefähr so fern wie Neuseeland und irgendwie will man nicht so recht warm werden (so zumindest habe ich es gehört). Für mich aber überwiegen diese wunderbaren Momente, wo man zum Beispiel bei der Übersetzung von alten Tischsittenbüchern über Abschnitte stolpert, wo über zwölf Verse gepredigt wird, man soll ja nicht zu viel trinken, denn sonst habe man am nächsten Tag einen schweren Kopf und müsse sich grauenhaft seiner Taten schämen. Ausserdem sei es eine Sünde, sich durch den Alkohol in eine allzu gesprächige Stimmung versetzen zu lassen. Von den wunderbaren Abschnitten über übermässiges Essen und die richtige Konversation bei Tisch mal ganz abgesehen.

Hach, manche Probleme haben sich in den letzten 800 Jahren wohl überhaupt nicht geändert ^^

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