Aufgeben

Es gibt Momente, da muss man sich geschlagen geben. Sieben Jahre lang habe ich jede Arbeit und jeden Zettel abgegeben, der von mir verlangt wurde. Habe notfalls alle Verpflichtungen und Vergnügungen abgesagt, um fertig zu werden. Gestern war es zum ersten Mal so weit, dass ich mich geschlagen geben musste. Eigentlich wäre übermorgen eine Arbeit fällig gewesen, bei der ich eine Prüfung hätte konstruieren sollen. Seit einer Woche versuche ich, in die Arbeit reinzukommen, aber ich schaffe es nicht, ich bin vollkommem blockiert. Heute fahre ich ins Trainingslager, was mir enorm wichtig ist. Gleichzeitig habe ich die Audiofiles von der Dialektologie-Exkursion erhalten, die ich jetzt bis Ende Juli (besser früher) transkribiert haben sollte. Eine Verschnaufpause gibt es nicht.
Nachdem ich eh beschlossen habe, das Lehrdiplom nächsten Sommer nach dem Masterabschluss fürs erste auf Eis zu legen und noch ein wenig ins Ausland zu gehen, habe ich beschlossen, dass es halb so wild ist, wenn ich die Arbeit nicht abgebe. Klar wird es mich so richtig nerven, wenn ich die Vorlesung nochmals besuchen muss, aber wann das sein wird, steht eh noch in den Sternen. Also lass ich es. Ich geb die Arbeit nicht ab.

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