Und was dann?

Da sitzt man nun also, sollte sich mit seiner Masterarbeit beschäftigen, die einem im Nacken sitzt, oder zumindest die Lektionen von nächster Woche vorbereiten, aber da ist diese eine Frage, die sich immer wieder aufdrängt, die immer wieder aufploppt wie die Benachrichtigungsfenster einer Software, die aktualisiert werden müsste: Und was kommt danach?

Acht Jahre lang habe ich mich vor dieser Frage gedrückt, habe immer und immer wieder gesagt: Ich werde Lehrerin. Ja, ich war überzeugt, dass es das richtige ist für mich. Manchmal denke ich jetzt noch, ich wäre an der Schule doch gar nicht so schlecht aufgehoben. Manchmal überkommt es mich dann doch wieder und ich überlege mir, zurück zu meinem alten Plan zu gehen. Wenn ich dann von den Kämpfen um die wenigen Lehrerstellen höre, finde ich meinen Entscheid doch wieder ok.

Aber dann wieder: Und was kommt danach? Wie soll dieser Traumjob denn aussehen? Wo soll er sein? Wie viel von meinen Träumen bin ich bereit, zurückzustellen? Welche Träume sind denn überhaupt noch aktuell? Und wo finde ich vielleicht neue Träume? Bin ich bereit, meinen Traum vom Reisen zurückzustellen?

Die Gedanken drehen und drehen und kommen nicht zur Ruhe. Villeicht fällt mir die richtige Jobbeschreibung ja doch einfach noch in den Schoss

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