Schlagwort-Archive: Didaktik

Nr. 14

Semesterstart! Schon zum 14. Mal heisst es für mich neue Vorlesungen besuchen, Leistungsnachweise planen, mit anderen um Vortrags- und Seminararbeitsthemen streiten und Profs kennenlernen. Mit vielen bekannten und einigen neuen Gesichtern. Ich kann kaum glauben, dass es schon sechseinhalb Jahre her ist, seit ich das erste Mal die Uni Zürich betreten habe. Nach der Pause letztes Semester habe ich aber endlich wieder neue Motivation und ich kann mich wieder auf die Herausforderungen freuen. Und nachdem dieser Blog im letzten halben Jahr viel weniger Aufmerksamkeit erhalten hat als ihm zustand, dürfte ich dieses Semester hoffentlich wieder öfters zum Schreiben kommen.

Das liegt bestimmt  auch an der Tatsache, dass das Ende langsam absehbar ist. Im Frühjahrssemester 2017, also in einem Jahr, sollte ich meine ganzen Lehrveranstaltungen hinter mir haben und im Herbstsemester dann mit der Lehrdiplomsprüfung endgültig fertig sein. Das zumindest die Hoffnung. Wie gut der Plan aufgeht, wird sich noch zeigen. Es gibt noch einige Seminararbeiten zu schreiben, eine Masterarbeit und ein paar Prüfungen zu bestehen. Ohne Zusammenbruch, wenn möglich.

Dieses Semester steht endlich die erste Fachdidaktik-Veranstaltung an und zwar im Fach Deutsch. Meine erste Übungslektion habe ich auch schon gefasst – Thema: Novalis, Hymnen an die Nacht. Der Dozent macht bis jetzt einen guten Eindruck, die Mitstudenten ebenso. Wie sich die Sache entwickelt, wird sich noch zeigen müssen, aber ich habe ein gutes Gefühl. Vor allem fühlt es sich endlich ein wenig nach einer Lehrerausbildung an. Nicht mehr nur Theorie, sondern tatsächlich Praxis und Rückmeldungen zu meinen Lektionen.

Auch in Deutsch und Französisch sind die Veranstaltungen sehr vielfältig und richtig spannend. Ich habe Kulturanalytische Linguistik gebucht, eine Vorlesung zur Autorschaft, ein Forschungskolloquium zur Erzählung in Literatur und Linguistik, ein Seminar zu mittelalterlichen Benimmbüchern (auf Französisch) und ein Seminar zu Gaskognisch. Letzteres bei meinem Lieblingsprof (insert sarcasm here), in der ersten Stunde zumindest hat es längst nicht so schlimm gewirkt wie erwartet. Und als Bonus gibt’s in der letzten Semesterwoche eine Exkursion in die Pyrenäen dazu. Mit einem richtigen dialektologischen Forschungsprojekt und allem Drum und Dran. Dazu gibt’s später sicher noch mehr zu berichten.

Im Grossen und Ganzen also wirklich ein Semester, auf das ich mich freuen kann 🙂

Advertisements