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Und wenn’s dann doch zu viel wird…

Hin und wieder kommt es vor, dass man trotz Wochenplan, perfekter Übersicht über die Leistungsnachweise und allen möglichen Versuchen, in die Woche noch ein paar Stunden Zeit für sich selber einzuplanen irgendwann einfach kaputt und fixfertig ist. Diese Woche war es definitiv so weit. Die ersten zwei Semesterwochen hatte ich kaum einmal fünf Minuten, wo ich einfach rumsitzen und nichts tun konnte. Meine Strickprojekte sind da immer ein guter Indikator und seit Anfang September bin ich kaum eine einzige Reihe weiter gekommen (dabei wäre genau JETZT die perfekte Zeit, um meine neue Jacke zu tragen – nur hat sie noch keine Ärmel).

Und dieses Wochenende wollte ich an einem Chorprojekt in der Westschweiz teilnehmen. Das hätte aber geheissen, dass ich wieder zweieinhalb Tage rein gar nichts für die Uni getan und zudem viel zu wenig Schlaf abgekriegt hätte. Wenn man dann noch dazu nimmt, dass sich gerade wieder eine hübsche Erkältung ankündigt und ich täglich mindestens zwei Krisen schiebe, weil ich einfach viel zu müde bin (teilweise auch einfach, weil ich morgens um vier ohne Grund aufwache und dann nicht mehr richtig einschlafen kann), dann ist das Fazit relativ einfach: „Stop“ sagen und endlich mal wieder ausschlafen. Und das Wochenende halt statt in der Westschweiz in Zürich verbringen, wo ich Zeit habe, mich um meine Leistunsnachweise zu kümmern, endlich mit dem Lesen hinterherzukommen und vielleicht sogar in meinem Zimmer mal wieder Staub zu saugen. Das Zeug sammelt sich schon in allen Ecken. Hin und wieder muss man auch das „Vergnügen“ zurückstellen, damit man nicht ständig allem hinterherrennen muss.