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Semesterbilanz Herbstsemester 2013

Ich glaube, ich mache aus der Semesterbilanz eine Tradition bis zum Ende meines Studiums (das ja jetzt nicht mehr soo lange dauern sollte). Im Juni war das ganz hilfreich, um mit dem Semester sauber abzuschliessen und mir zu überlegen, was sich noch verbessern muss. Anfang dieses Semesters hatte ich ja ein paar gute Vorsätze gefasst, die mir helfen sollten, dieses Semester etwas disziplinierter zu sein. Die Vorsätze konnte ich nur teilweise einhalten, was vor allem an meinen ziemlich sturen Gewohnheiten gelegen hat. Aber vor allem bin ich euch die versprochenen Berichte über meine Fortschritte schuldig geblieben. Schande über mich. Ich gelobe Besserung.

Einer der Vorsätze, die mir ganz besonders wichtig waren, war jener bezüglich der Pflichttexte. Ich wollte es endlich schaffen, alle Pflichttexte und vielleicht sogar ein paar von den Zusatztexten zu lesen. Diesen Vorsatz habe ich grösstenteils erfüllt – yay! Bis auf ein einziges Mal habe ich tatsächlich die Texte immer gelesen gehabt – sogar wenn der Dozent sie erst zwei Tage vor dem Seminar hochgeladen hat (das ist aber ein ganz anderes Thema). Sogar den einen oder anderen zusätzlichen Text konnte ich lesen, aber nur am Anfang des Semesters. Danach habe ich wieder nachgelassen. Im Vergleich zu früheren Semestern bin ich aber viel besser geworden. Das werte ich als Fortschritt. Das mit den Notizen zu den Texten muss ich nochmals überdenken. Meistens bin ich tatsächlich der Meinung, dass es sich nicht lohnt, aber hin und wieder wäre es doch praktisch, mindestens am Seitenrand ein paar Zusammenfassungen zu schreiben. Nur für den Fall.

Meine Vorlesungsnotizen habe ich leider nur Anfang Semester jeweils überarbeitet, selbst die Mind Maps haben da nicht unbedingt eine Verbesserung gebracht. Immerhin habe ich es geschafft, für die Prüfungsvorbereitung Zusammenfassungen zu schreiben. Ebenfalls ein Fortschritt im Vergleich zu früheren Semestern. Die Mind Maps haben sich ganz allgemein wirklich bewährt. Es ist für mich einfach eine intuitivere Methode. Sogar der Versuchung, während der Vorlesungen ständig im Internet zu surfen, konnte ich widerstehen.

Wo ich mich wirklich verbessert habe, ist bei der Arbeitsdisziplin. Ich habe es tatsächlich geschafft, mich regelmässig in der Uni irgendwo in eine Ecke zu setzen und ein paar Stunden an meinen Essays und anderen Dingen zu arbeiten. Lesen kann ich zwar fast überall, aber wenn es darum geht, etwas zu schreiben, lasse ich mich zu Hause einfach zu leicht ablenken. Ich werde mich zwar nie dazu bringen können, in einer Bibliothek zu lernen (zu viele Leute und ich kann mich einfach nicht davon abbringen, beim Lernen hin und wieder etwas zu essen), aber wenn ich es schaffe, zwei Tage pro Woche an der Uni ein paar Stunden konzentriert zu arbeiten, dann habe ich im Vergleich zu früher schon einiges erreicht.

Meine Prüfungsvorbereitung ist hingegen nicht wirklich besser geworden. Dazu gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Ich hoffe mal, ich habe trotzdem bestanden und ich kann mich ein anderes Mal mit diesem Thema beschäftigen.

Was ich tatsächlich sehr gut hingekriegt habe, ist, auch mal wieder Zeit für Freunde und Freizeitbeschäftigungen zu schaffen. Ich habe mich regelmässig mit Freunden getroffen, hatte sogar hin und wieder Zeit für Yoga und habe – man staune – dieses Semester immerhin drei Bücher gelesen, die überhaupt nichts mit der Uni zu tun hatten. Ich denke, das hat ziemlich viel dazu beigetragen, dass ich dieses Semester sehr viel entspannter war als früher. Ich war zwar zwischenzeitlich trotzdem ziemlich reizbar, aber es hat sich immerhin in Grenzen gehalten.

Leider ist das HS 2013 noch nicht ganz abgeschlossen, es steht noch eine Arbeit aus und bei einem Essay muss ich anscheinend noch was nachbessern. Aber für den Moment nehm‘ ich’s gemütlich. Ist ja schliesslich Weihnachten. Ich wünsche euch allen schöne und vor allem ruhige Festtage und allen, die im Januar noch Prüfungen haben oder Arbeiten abgeben müssen viel Erfolg.

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Semesterbilanz

Da ich dieses Wochenende den Kopf mit meinem Umzug von Lausanne nach Zürich mehr als nur voll hatte, gibt es heute mal einen kleinen vorfabrizierten Post. Ende Semester ist ja die ideale Zeit, um sich zu überlegen, was während des Jahres gut und was weniger gut lief und was man auf das nächste Semester unbedingt verbessern sollte. Bisher habe ich das nie gemacht, aber da ich dieses Semester einmal mehr festgestellt habe, dass ich immer wieder an den gleichen Dingen scheitere, habe ich beschlossen, endlich mal bewusst Bilanz zu ziehen. Auch wenn ich während den Semesterferien für einmal einiges zu tun habe, so werde ich vermutlich trotzdem auch mal ein wenig Zeit darin investieren können, Ideen und Werkzeuge zur Organisation und anderen studiumsbezogenen Themen zu sammeln, damit ich sie zum Herbstsemester auch umsetzen kann.

Lesedisziplin:

Obwohl das ja eigentlich mit das Wichtigste ist in meinen Fächern ist, muss ich mir hier eine relativ schlechte Note geben. Zwar war meine Disziplin besser als auch schon, besonders am Anfang des Semesters habe ich doch auch den einen oder anderen Text freiwillig gelesen (das heisst, er war empfohlen, aber nicht obligatorisch). Dann hat die Motivation aber wieder abgenommen und ich habe auch immer mal wieder die Texte ausgelassen, die ich hätte lesen sollen, oder wenn, dann habe ich sie wirklich erst sehr spät und/oder unvollständig gelesen. Es lag unter anderem auch daran, dass ich noch Lesepensum vom letzten Semester abzuarbeiten hatte und deshalb in den Semesterferien bereits in Rückstand geraten bin.
Fazit: Nächstes Semster muss das auf jeden Fall besser werden. Ich muss versuchen, so viel von der bereits bekannten Literatur vor Semesterbeginn oder zumindest zu Beginn des Semesters zu lesen und ich sollte versuchen, mich in der Zeiteinteilung etwas mehr an der Nase zu nehmen. Das heisst, fixe Zeiten fürs Lesen einplanen und mir auch Ziele dafür setzen wie viel Zeit ich in einen Text investieren möchte, um schneller vorwärts zu kommen.

Seminararbeiten:
Die habe ich mehr oder weniger gut hinter mich gebracht. Bei einer hatte ich leider nicht mehr die Zeit, sie gegenlesen zu lassen, was dann entsprechend dazu geführt hat, dass ich einiges noch nachbessern musste. Eine gute Note gab’s zum Glück trotzdem. Die anderen Arbeiten habe ich alle früh genug fertig geschrieben, dass ich genügend Zeit hatte, sie gegenlesen zu lassen und sie sogar einen Tag zu früh abzugeben. Ich bessere mich also langsam, was die Zeiteinteilung angeht ^^
Wo ich mich allerdings noch verbessern muss, ist beim Notizen machen, wenn ich arbeitsrelevante Texte lese. Da bin ich zum Teil immer noch konfus und es kommt vor, dass ich ziemlich viel Zeit damit vergeude, irgendwelche Zitatnachweise zu suchen.
Fazit: Mit das wichtigste ist bei Seminararbeiten meiner Meinung nach, früh genug und mit Plan vorzugehen, erstmal die Struktur der Arbeit zu erstellen (dazu gehört auch, zuerst zu lesen und DANN zu schreiben) und sich dann an diese Struktur zu halten. Ich habe angefangen, mir Zwischentermine zu setzen, z.B. bis wann ich den Plan fertig haben will. Damit fahre ich bislang ziemlich gut, vor allem, weil ich mir die Termine jeweils ziemlich früh setze. Der Vorsatz deshalb: so weitermachen und immer noch an den schwächeren Punkten (Notizen, Disziplin beim Schreiben) arbeiten.

Prüfungen:
Fail. Eindeutig. Nachdem ich die letzten Jahre immer mehr Probleme bei der Prüfungsvorbereitung hatte (ich weiss leider immer noch nicht, warum), habe ich dieses Semester tatsächlich eine Prüfung nicht bestanden. Da gibt es also noch viel Entwicklungspotenzial.
Es hat definitiv nicht daran gelegen, wann ich mit der Vorbereitung angefangen habe. ich war früh genug dran und habe im Grunde auch genug Zeit investiert. Das Problem war am ehesten, dass ich mit ziemlich wenig Motivation und mit noch weniger Plan gelernt habe. Das heisst, dass ich besonders in der Prüfung, die ich nicht bestanden habe, einfach mal ins Blaue hinein meine Notizen und Zusammenfassungen durchgelesen habe, ohne wirklich zu wissen, was ich daraus machen will.  Im Herbstsemester war ich noch seriöser, hatte genauere Vorstellungen davon, wie die Prüfungen aussehen würden und mich entsprechend vorbereitet. Ausserdem habe ich auf eine Prüfung mit zwei Freundinnen gelernt, was enorm geholfen hat.
Fazit: Nächstes Semester stehen nochmals ein paar Prüfungen an. Da muss ich versuchen, mir einen Lernplan zu erstellen (und mich dann auch daran zu halten) und mir irgendeinen Weg suchen, meine Motivation hoch zu halten.

Allgemeines Fazit und Ziele für die Sommerferien und das nächste Semester:
Mein grösstes Problem ist definitiv das „Verplempern“ von Zeit und die vielen Ablenkungen, von denen ich mich allzu leicht verführen lasse. Ausserdem habe ich oft Probleme damit, längere Zeit an einer Arbeit zu bleiben, die ich langweilig finde, was schliesslich dazu führt, dass ich gar nichts mehr für die Uni mache (wie ich es z.B. auch bei der Leseliste in Französisch wieder festgestellt habe).
Im kommenden Semester und natürlich schon in den Sommerferien und während der Leselisten-Vorbereitung möchte ich deshalb mal mit etwas präziseren Arbeitsplänen und Zielvorgaben arbeiten. Das heisst, ich werde zum einen versuchen, mir fixe Zeiten fürs Lesen und andere Aktivitäten setzen, ich werde doch nochmals versuchen, mit einem Wochenpensum für die Leseliste zu arbeiten und vor allem werde ich öfters mal alle Ablenkungen (Computer, Handy etc.) ausschalten.

So, das war’s wieder fürs erste. Als nächstes ist ein weiterer Tipps- & Tricks-Post in Planung, aber im ganzen Umzugsstress hatte ich noch keine Zeit, erklärende Fotos und Grafiken zu machen. Kommt aber hoffentlich diese Woche noch!