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WG-Momente

Alle, die schonmal in einer WG gelebt haben, werden es bestätigen können: Einerseits ist das Zusammenleben mit anderen Menschen, ob man sie nun als seine Freunde bezeichnet oder sie eher Fremde sind, manchmal ganz schön anstrengend. Andererseits gibt es aber auch wirklich schöne Momente. So zum Beispiel, wenn sich aus dem zusammengewürfelten Brunch für zwei am Sonntagmorgen eine spontane Küchenparty mit der halben WG entwickelt – einfach nur, weil das Wetter gerade so schön und die Spotify-Playlist so gut ist. Vielleicht nur für eine halbe Stunde, aber die Laune ist trotzdem fürs ganze Wochenende gerettet.

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Improving slowly, but improving

So langsam wird der Rhythmus. In der letzten Woche hatte ich im Grunde kaum Zeit, an meiner Masterarbeit zu werkeln, dafür habe ich viel zu viel gearbeitet. Aber ich habe mir nach wochenlangem Frust über meinen 2 kg schweren und 15 Zoll grossen Laptop, der mir immerhin seit vier Jahren treue Dienste leistet und eigentlich immer noch ganz in Form ist, dann doch einen „Kleinen“ zugelegt. 13 Zoll und nur noch 1,3 kg schwer, viel praktischer, um ihn mit mir rumzutragen. Und der Effekt zeigt sich bereits: Diese Woche habe ich fast jeden Tag mindestens für eine oder zwei Stunden an meiner Arbeit geschrieben, obwohl ich – wie gesagt – eigentlich keine Zeit hatte. Die Theorie steht grösstenteils, die Analysen gedeihen und ich komme so langsam richtig in Fahrt. 25 Seiten sind es bis jetzt (60 Seiten ist das Minimum).

Wie weit ich komme, bis die zweite Krise einsetzt, das werden wir noch sehen. Ich hoffe, es ist weit. Denn ich habe nur noch zweieinhalb Monate. Ich darf gar nicht erst daran denken, wie viel Zeit mir bleibt, wenn ich die Zeit zum Korrekturlesen noch wegrechne. Nein, wir lassen das lieber. Jedenfalls werde ich nächste Woche wohl nochmals einen Ausflug nach Bern in die Nationalbibliothek machen müssen (nachdem der letzte ja nur bedingt erfolgreich war), um die Hördateien zu den Lehrbüchern mal anzuhören (da darf dann wohl der grosse Laptop wieder mit) und mich auf die Suche nach Schweizer Akzenten und Dialekten zu machen. Ich hoffe, bis zu den Osterferien kriege ich die Rohversion fertig! Sonst werde ich mich wohl auch zum Club der Nachtschichten-Einleger gesellen müssen. Wir werden sehen.

Semesterstart zum Letzten

Gestern ging es wieder los: das Frühlingssemester. Mein inzwischen 16. (Mensch, bin ich alt geworden) und mein (hoffentlich) letztes. Ich kann fast nicht anders, als ein wenig nostalgisch zu werden angesichts der Tatsache, dass ich beim nächsten Semesterstart, ein inzwischen liebgewonnenes Ereignis im Jahresverlauf, nicht mehr dabei sein werde. Als heute ein Germanistik-Zweitsemester im Studiladen nach den Mittelhochdeutsch-Basiswerken gefragt hat wurde mir auch bewusst, wie lange icg schon hier bin. So sehr ich also dieses letzte Semester geniessen werde, so froh bin ich, dass bald vorbei ist. Der Countdown läuft!

Stadien einer Seminararbeit

Im Laufe eines Studiums, insbesondere in den Geisteswissenschaften, schreibt man so einige Seminararbeiten. Bei mir waren es wohl zwischen 15 und 20 – so genau habe ich sie nie gezählt. Mit der Zeit wird der Ablauf zur Routine: Immer und immer wieder durchläuft man die gleichen Phasen, bis man genau weiss, wie es geht, wo man einfach durch muss und was Warnzeichen eines nicht ganz normalen Ablaufs sind. Bei mir haben sich inzwischen sieben Phasen herauskristallisiert.

  1. Euphorie!
    Am Anfang einer Seminararbeit bin ich in der Regel völlig aus dem Häuschen, finde mein Thema enorm spannend und stürze mich Hals über Kopf in die Arbeit. Diese Phase ist meistens dadurch gekennzeichnet, dass ich mich tagelang nur mit diesem einen Thema auseinandersetze und einfach mal den Online-Katalog der Bibliothek durchstöbere und meine Lektüreliste immer länger wird.
  2. Sammelphase
    In der zweiten Phase werde ich zum Hamster. Ich lade Artikel herunter, lehne ein Buch nach dem anderen aus der Bibliothek aus, kopiere mir alles, was ich finde. Ich lese, bis mir die Augen schmerzen und ich nicht mehr weiss, was ich wo gelesen habe. Wenn alles richtig läuft, entsteht hier die Struktur für die Arbeit (die ich aber zwischen Phase 4 und 6 noch mindestens zwei Mal über den Haufen werfe. Das ist aber ganz normal).
  3. Durchhänger I oder: die Schwelle zum Schreiben
    Meistens kommt nach der Sammelphase der erste Tiefpunkt, weil ich nicht so recht weiss, wie ich das alles angehen soll. Wenn ich schon eine Fragestellung definiert habe (und diese gut ist), dann ist dieser Durchhänger in der Regel eher kurz. Wenn nicht, dann entspricht diese Phase der ersten grossen Krise. Dann drehe ich mich tagelang im Kreis, sitze vor einem weissen Blatt Papier und kriege kaum zwei gerade Sätze aufs Blatt.
  4. Schreiben!
    Ist der erste Durchhänger überwunden, kommt meine Lieblingsphase: Es läuft endlich, ich kann schreiben, bis meine Finger wund werden und die Arbeit ist jeden Abend etwas weiter gediehen. Irgendwo hier werde ich auf jeden Fall die Struktur nochmals umwerfen, weil ich garantiert nochmals über irgendetwas stolpere, das mich doch auch noch interessiert. Oder weil ich plötzlich denke, dass dieser andere Aspekt des Themas doch viel interessanter wäre. Ich kann minutenlang über der perfekten Formulierunge eines Satzes brüten und – wenn ich die Seminararbeit auf Französisch schreiben muss – neue Wörter im Dutzend lernen. Einfach, weil’s gerade Spass macht.
  5. Durchhänger II oder: Wie lange noch?
    Egal, wie gerne ich mich mit dem Thema einer Seminararbeit auseinandersetze, irgendwann kommt der Punkt, an dem ich keine Lust mehr habe. Ich will die Arbeit einfach nur noch abgeben und mich endlich wieder mit etwas anderem beschäftigen. Meistens kommt hier die zweite Schreibblockade. Ich sehe plötzlich überall Lücken in meiner Argumentation und Probleme, die sich stellen, habe aber keine Ahnung, wie ich sie lösen soll. Es sei denn, ich werfe alles über den Haufen und fange nochmals von vorne an. Aber nein, dafür fehlt mir die Zeit, denn in zwei Wochen muss ich ja abgeben! (Und ja, die Zwei-Wochen-vor-Abgabe-Regel ist sehr präzise)
    Während der zweiten Durchhänger-Phase sitze ich in der Regel viel länger als üblich auf Facebook, sehe mir alle neuen Folgen von NCIS und beiden Spin-offs an (und wenn ich die durch hab, dann suche ich mir noch ein paar alte Folgen, die ich eigentlich schon auswendig kann). Oder ich finde plötzlich einen neuen Autor, den ich super finde und dessen Bücher ich am liebsten alle verschlingen würde.
  6. Endspurt
    Die letzten zwei Wochen vor Abgabe sollte ich mir eigentlich ein Schild umhängen, auf dem sowas wie „Vorsicht! Seminararbeits-Endphase! 2 Meter Sicherheitsabstand wahren!“. Fragt mal meine Eltern. Oder meine Mitbewohner. Ich werde absolut unerträglich. Ich bin nämlich ein Perfektionist und diese letzte Phase, in der man noch alles unterbringen möchte, das man noch gefunden hat und in der man die Arbeit poliert, ist die schlimmste. Vor allem, wenn man weiss, dass man sie noch jemandem zum Gegenlesen geben möchte und diese Person ja auch nicht unendlich viel Zeit hat.
    Diese Phase ist ausserdem gekennzeichnet durch schlechte Ernährung, viel Kaffee und Schokolade und nächtliche Panik-Anfälle, weil mir plötzlich wieder irgendetwas einfällt.
  7. Post-Abgabe-Phase
    Ist die Abgabe endlich geschafft, gibt es nur eine Regel zu beachten: Die Seminararbeit nicht mehr anfassen. Das mein ich ernst. Nein, schau sie nicht mehr an. Begrab sie irgendwo unter hundert anderen Dokumenten. Verbrenn die zweite Kopie am besten. Sonst findest du nur noch mehr Fehler, die der Prof ganz bestimmt katastrophal findet.
    Diese Phase ist begleitet von einer wahlweise absolut übereuphorischen oder mehr oder minder depressiven Stimmung. Denn Mittelmass gibt’s bei mir nicht. Es gibt nur Extreme. Manchmal will ich nicht abgeben, denn schliesslich habe ich dieses Thema so lange mit mir rumgetragen. Aber ich muss, denn die nächste Arbeit wartet schon. Und dazwischen möchte ich gerne noch zwei Tage Süsses Nichtstun. Danke.

Damals bei der Bachelorarbeit waren die Phasen besonders ausgeprägt. Oh Mann, habe ich damals meine Eltern genervt. Eigentlich will ich noch gar nicht wissen, wie’s dann bei der Masterarbeit wird. Vermutlich werde ich mich irgendwo in den Bergen in einer Hütte einschliessen müssen, wo mich niemand stören kann (bzw. wo ich niemanden brüllend anfallen kann, weil er den Fehler gemacht hat, im falschen Moment seinen schmutzigen Teller in der Spüle hat stehen lassen). Im Grossen und Ganzen finde ich Seminararbeiten aber toll. Wirklich!

So etwas wie ein Geständnis

Für einmal etwas nachdenklicheres. Ein paar Gedanken, die ich mir im Vorfeld zu meinem letzten Beitrag gemacht habe.

Ich lasse mich viel zu leicht von der Meinung anderer beeinflussen. Mein ganzes Leben lang habe ich in der Angst davor gelebt, was andere von mir denken mögen, wenn ich ihnen mein wahres Ich zeige, wenn ich laut ausspreche, was mich im Innersten bewegt, wenn ich meine Interessen offen verfolge.

So viele Dinge habe ich nicht oder nur im Verborgenen getan, weil ich Angst hatte, dass mich die Leute deswegen verurteilen könnten. So oft habe ich Dinge auf später verschoben, weil ich dachte, niemanden zu finden, der es mit mir tut, statt entweder einfach zu fragen oder es schlicht alleine zu tun.

Das hat dazu geführt, dass die meisten Menschen mich eigentlich gar nicht richtig kennen. Sie wissen nicht, dass ich Poesie eigentlich ganz wunderbar finde, dass ich Goethe vergöttere und Hesse sowieso. Sie haben keine Ahnung davon, wie viel mir eine einfache Liedzeile bedeuten kann. Sie wissen nicht, dass Beethoven mein Held ist, dass seine Musik mich in einem Masse bewegt, das ich kaum in Worte fassen kann. Sie wissen nicht, dass Schreiben meine wahre Passion ist – nicht die Musik, nicht der Sport, nicht das Unterrichten. Die Literatur und die Sprache vielleicht noch, aber eigentlich auch sie nur im Dienste meines Schreibens. Kaum jemand ahnt, wie viel es mir bedeutet, Worte zu Papier zu bringen. Kaum jemand weiss, wie sehr es mich immer in den Fingern kribbelt, wenn ich einen Text lese.

Denn viel zu oft lasse ich mich davon abhalten, das zu tun, was ich tun will, weil ich darauf bedacht bin, was die anderen von mir denken. Allzu selten gebe ich diese Dinge preis aus Furcht davor, was die Menschen damit machen könnten. Ich habe Angst, der Kritik schutzlos ausgeliefert zu sein – oder gar nicht bemerkt zu werden. Was von beidem schlimmer ist, weiss ich selbst nicht. Denn eigentlich kann mir beides wurscht sein. Schliesslich mache ich es nicht für andere, sondern für mich.

Wie viele Bücher habe ich nicht gelesen, weil alle darüber reden? Wie viele Bücher habe ich nicht gelesen, weil niemand sie mir empfehlen konnte? Ich möchte nicht Mainstream sein, aber werde Lehrerin wie 80% meiner Mitstudenten. Ich möchte das Schreiben zu meinem Beruf machen, aber weil ich so oft gehört habe, es sei schwierig, sich damit ein Leben zu finanzieren, weiche ich auf die Sicherheitsvariante aus. Statt mir endlich ein Publikum zu suchen, meine Texte nach aussen zu tragen und mich gegen die Kritik zu wappnen. Die sowieso erst kommt, wenn meine Texte ein breiteres Publikum erreichen. Und bis dahin habe ich mir hoffentlich eine etwas dickere Haut zugelegt.

Immer wieder nehme ich mir vor, jetzt endlich hervorzutreten, mein wahres Ich in die Welt zu tragen. Aber dann merke ich, wie sich die Blicke auf mich richten und ich krebse zurück. Denke, dass es wohl doch keine so gute Idee sei, und dass ich wohl besser noch etwas warte. Ich bin extrovertiert, das ist Teil meiner Persönlichkeit. Dass ich aber auch extrem unsicher bin, übersehen viele.

An der Uni wäre ich gerne wie Hermine Granger. Ich würde gerne meine Bücher schon Wochen vor Schulbeginn auswendig gelernt haben, alles Zusatzmaterial lesen, Stunden in eine vertiefte Recherche investieren, wenn zur Not auch fünf Minuten reichen würden, würde gerne alles über ein Thema erfahren, ohne mich dafür zu schämen. Immer und immer wieder ertappe ich mich dabei, dass ich eigentlich gerne in die vorderen Reihen sitzen würde, mich dann aber doch für einen Platz weiter hinten entscheide, weil ich nicht als Streberin dastehen möchte. Ich möchte mich nicht mehr schämen, ein Nerd zu sein. Denn eigentlich bin ich genau das. Es ist nicht die Bequemlichkeit, die mich davon abhält, in jeder freien Minute meine Nase in ein Buch zu stecken oder Gedichte auswendig zu lernen. Es ist die Vorstellung davon, was andere über mich denken könnten. Ich war so sehr damit beschäftigt, mich anzupassen, mich in den Mainstream zu fügen, dass ich darüber viele meiner eigentlichen Interessen, meine eigentlichen Vorlieben vergessen habe.

Anstatt mich im Schreiben zu üben, wie ich es gerne tagtäglich tun würde, statt mich darauf zu stürzen, mein liebstes Hobby und eines meiner grösseren Talente zum Beruf zu machen, habe ich die letzten paar Jahre an der Uni zwar wichtige und tolle Dinge gelernt, aber auch viele Dinge nicht getan, viele Grundlagen nicht gelegt, die ich gerne gelegt hätte.

Weil ich nicht als Oberstreber dastehen oder mich vor meinen Mitstudenten als Nichtwissende blamieren wollte, habe ich es vermieden, zu diskutieren. Ich habe nicht, wie ich es mir immer wieder vorgenommen habe, die Biographien meiner Lieblingsautoren gelesen – denn trotz allem habe ich immer noch Lieblingsautoren. Ich habe mir nicht erlaubt, links und rechts des Weges auch einfach mal sogenannte Trivialliteratur oder Jugendbücher zu lesen, denn schliesslich kommandierte die Uni die Klassiker als höchste Priorität. Statt meinen Interessen und meiner Intuition einfach zu folgen, habe ich das getan, was der breite Strom von mir verlangte. Und dabei mein Selbst vergessen.

Wie oft habe ich mir vorgenommen, endlich dieser Passion zu folgen und es dann doch nicht getan, weil ich Angst hatte, es könnte einfach nur das Überbleibsel eines kindischen Kleinmädchentraums sein? Wie oft habe ich es mir vorgenommen, endlich meinen Impulsen, meinen Gefühlen und Neigungen zu folgen und mich dann doch wieder von der unmittelbar bevorstehenden Notwendigkeit ablenken lassen? Nun ja, noch ist Zeit, mich anders zu entscheiden und den Worten auch Taten folgen zu lassen. Zeit, meine Entscheidung Schritt für Schritt in die Tat umzusetzen. Angefangen habe ich immerhin schon.

Fragen, die zu beantworten ich hasse

Kennt ihr das? Es gibt gewisse Fragen, die stellt man euch immer wieder. Bei Familienfesten, bei Treffen mit Freunden, beim Wiedersehen mit den Nachbarn. Und jedes Mal, wenn jemand dazu ansetzt, stellen sich euch schon die Haare auf und ihr würdet am liebsten weit weglaufen. Hier folgt eine Liste mit den Fragen, die ich am liebsten nie wieder beantworten würde.

Warum studierst du eigentlich?
Je nachdem, wie ich mich gerade im Griff habe, kann meine Antwort auf diese Frage zwischen einem einfachen „Weil’s mich interessiert“ oder „Weil ich Lehrerin werden will und man dazu ein Studium braucht“ und einem faden Lächeln liegen, das knapp zu überdecken vermag, dass ich innerlich schreiend im Kreis renne. Ganz ehrlich? Ich habe mir diese Frage schon hunderttausendmal gestellt und es gibt Tage, da weiss ich es selbst am allerwenigsten. Vielleicht lag es auch einfach daran, dass damals, als ich die Entscheidung pro oder contra Studium fällen musste, keine Alternative in Sichtweite war, die mich genügend gefordert hätte. Vielleicht macht es auch einfach Spass.
Und jetzt will ich diese Frage nie. Mehr. Hören. Ok?

Und was machst du nachher damit?
(In der Regel ist diese Frage übrigens von einem ziemlich kritischen Blick begleitet, der in meiner Handwerker- und Arbeiterfamilie, wo ich die erste bin, die eine Matura gemacht hat und jetzt ein klassisches Hochschulstudium verfolgt, in der Regel ausdrücken soll, dass man sich nicht vorstellen kann, wie daraus je etwas G’scheites werden soll.)
Ich werde Lehrerin. Und ja, das war meine erste Wahl. Und ja, ich habe mir auch andere Optionen überlegt, aber letztendlich lande ich doch immer wieder dabei. Noch Fragen?

Und wie lange dauert das Ganze jetzt noch?
Ich weiss nicht, wie oft mir meine lieben Tanten, Onkel und Cousinen diese Frage schon gestellt haben (und all die anderen Leute insbesondere im Umfeld meiner Eltern). Bei manchen Leuten warte ich bei jeder Begegnung schon auf die Frage. Und habe inzwischen schon so komplexe Antworten entwickelt, dass sich einige schon kaum mehr trauen, den Mund aufzumachen. Ziel erreicht.
Ehrlich, Leute? Ist das eure einzige Sorge? Ja klar, ich lebe zum Teil auf Kosten des Staats – und das doch schon ziemlich lange – und ich bin dankbar, dass ich das kann. Aber ich habe mir einen grossen Teil meines Studiums selbst finanziert. Also Klappe, es dauert eben so lange, wie es dauert.

Liest du denn im Studium den ganzen Tag Bücher?
Meint ihr diese ganzen wunderbaren Primärtexte von Goethe, Schiller, Molière und Co.? Nein. Schön wär’s. Wir lesen auch Artikel, eine Menge Literaturtheorie, Philosophie, Sprachgeschichte, Kulturwissenschaften. Wir schreiben eine Menge. Wir diskutieren. Ich lerne Zeug auswendig, wie jeder andere Studi auch. Und überhaupt studiere ich nicht nur Literatur, sondern auch Linguistik. Also lasst mich in Ruhe.

Wann fängst du denn an, zu arbeiten?
Meine Lieblingsfrage. Ich arbeite, seit ich 16 war. Eigentlich hatte ich meinen ersten Ferienjob schon mit 13. Klar, das waren Aushilfsjobs und ich bin unendlich dankbar dafür, dass ich nicht weiter bei Burger King arbeiten muss. Aber spätestens seit zwei Jahren sollte sich diese Frage eigentlich erledigt haben. Ich bin Lehrerin, verdammt. Und nur, weil ich daneben noch studiere, heisst es nicht, dass ich „noch nicht“ arbeite.
Und wo wir schon dabei sind: Ja, ich weiss, was „richtig“ arbeiten heisst. Ich komme aus einer Handwerkerfamilie. Und nur, weil ich bis jetzt noch nie auf dem Bau war und vermutlich nach einem Tag in einer Schreinerwerkstatt Muskelkater zum davonlaufen hätte, heisst das nicht, dass ich mir deswegen blöde Sprüche anhören muss. Anpacken kann ich. Und ich kann noch anderes, was ihr nicht könnt.

So, das sind die anstrengendsten, dümmsten, nervigsten Fragen, die mir gerade in Bezug auf mein Studium eingefallen sind. (Alle, die diesen Text gelesen haben, dürfen mich in Zukunft gerne damit in Ruhe lassen) Was sind eure verhasstesten Fragen, die ihr immer wieder gestellt kriegt?

Studentenalltag

Viel gibt’s im Moment nicht zu berichten im zürcher Studentenland. Der Frühling war dieses Wochenende ja endlich mal so richtig zu spüren, was ich bei einem Casting-Wettkampf im schönen Kanton Graubünden auch richtig genossen habe. Dafür habe ich jetzt Muskelkater im rechten Unterarm (yay, Notizen machen in der Vorlesung wird heute ganz toll!) und im Bauch. Und in den Beinen, weil ich es mir nicht mehr gewohnt bin, den ganzen Tag auf unebenen Wiesen rumzulatschen. Immerhin war der Wettkampf einigermassen erfolgreich – trotz zwei Jahren Trainingspause konnte sich mein Fünfkampfresultat im Vergleich zu früher absolut sehen lassen. Ich beiss‘ mir an den 400 Punkten zwar immer noch die Zähne aus, aber das kommt noch. Ab nächster Woche geht’s ja wieder regelmässig zum Training.

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Gestern morgen dann einer der anstrengensten Schulhalbtage bis jetzt. Meine Lieblinge wollten für einmal gar nicht. Aber so richtig. Gar. Nicht. Ich eigentlich auch nicht, was vielleicht der Grund war, warum ich sie nicht unter Kontrolle gebracht habe. Dafür habe ich sie jetzt so weit, dass sie beim Tabu und bei anderen Spielen wirklich mitspielen. Sie sind sogar richtig mit Ehrgeiz dabei und merken so nicht einmal, dass sie gleichzeitig Wortschatzarbeit machen. Ein Hoch auf den Erfinder des Tabus und denjenigen, der rausgefunden hat, dass man es auch gut im Fremdsprachenunterricht einsetzen kann! Letztendlich denke ich, wir haben im Rahmen des Möglichen einen einigermassen produktiven Morgen hingekriegt.

Ansonsten ist der Alltag so richtig angekommen. Jede Woche seitenweise lesen, Textanalysen, die erste Seminararbeit will endlich fertiggeschrieben sein und die nächste drängelt auch schon. Die wöchentliche Freizeit wird langsam aber sicher knapp und statt ASVZ gab’s gestern Joggen um den Katzensee weil das Wetter einfach zu toll war, um nicht rauszugehen. Heute geht’s wieder mit Vorlesungen weiter und ich hoffe, dass wir heute Nachmittag die Endrunde für die Seminararbeit zum Deutschunterricht einläuten können.

Die sinnloseste Doppelstunde aller Zeiten

Eine Erzählung aus dem Studentenalltag, zweite Semesterwoche:

Der Prof kommt fünf Minuten nach dem Klingeln in den für knapp 40 Studenten viel zu grossen Hörsaal, in dem normalerweise Wirtschafts- und Jusstudis die etwas kleineren Vorlesungen haben (sprich mit immer noch fast 200 Leuten). Keine Entschuldigung, gar nichts, nur ein ellenlanger Vortrag darüber, dass wir uns doch nächstes Mal alle in die ersten vier Reihen und etwas mehr in die Mitte setzen sollen, weil er sonst ständig von einer Seite zur anderen blicken muss.

kleine Anmerkung am Rande: Den Hörsaal hat er selbst beantragt, nachdem er von der ursprünglichen Zuteilung in einen Seminarraum, in dem wir alle gerade so Platz gefunden hätten, überhaupt nicht begeistert gewesen war. 

Dann fängt er die Stunde – zehn Minuten zu spät – nochmals mit der gleichen Präsentation an, die er uns in der ersten Woche schon gezeigt hatte, geht sie im Eiltempo durch und teilt uns umständlich mit, dass er ein paar Dinge daran geändert habe und diese Präsentation dann auch auf Olat stehen würde (was sie, wie ein schneller Blick aufs Tablet zeigt, bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht tut). Gut, soweit kann man das noch als Repetition sehen. Dann kommt der neue Part: Er erklärt uns, dass er die ganze Vorlesung auf einem dicken Wälzer (also eigentlich drei dicken Wälzern) zur Sprachgeschichte beruhen wird, den er natürlich, wie er nicht müde wird zu betonen, selbst betreut und mit herausgegeben hat – so etwas ähnliches hatte er uns auch letzte Woche schon erzählt, aber weniger ausführlich. Dann zeigt er uns für jede Lektion des Semesters eine Liste mit Artikeln, die wir lesen sollen (insgesamt wohl weit über hundert Seiten pro Woche) und dass wir, wenn wir all diese Artikel lesen würden, wohl kaum noch in die Vorlesungen kommen wollten, weil da eigentlich schon fast alles stünde, was er uns erzählen würde. Deshalb sollten wir nur die Artikel lesen, die uns wirklich interessierten, den Rest würde er uns in der Vorlesung erzählen.

Zu diesem Zeitpunkt habe ich schon mindestens fünfmal die Augen verdreht und muss mich bemühen, nicht auf dem Tablet anzufangen, auf dem Internet rumzusurfen. Das einzige, was mich davon abhält, ist die Hoffnung, dass irgendwann noch etwas inhaltlich relevantes kommt.

Die Erklärungen zu den Artikeln schmückt er mit Anekdoten aus der Zeit der Entstehung seines Wälzers aus und mit seiner Meinung zu jedem der Autoren und ihrer Arbeit. Alles Dinge, die ich in der Pause oder nach der Vorlesung einigermassen spannend finden würde, aber gerade jetzt wünsche ich mir, dass er endlich zum Thema kommt, wegen dem ich mich eigentlich für die Vorlesung angemeldet habe.

Nachdem er uns die Artikel alle lang und breit erklärt hat, inklusive Geschichte ihrer Entstehung, kommt nun endlich der genaue Plan des Semesters und die Ankündigung, dass wir eine kleine, zweiseitige Arbeit werden schreiben müssen und dass im April oder Mai nochmals eine Lektion allein fürs Bibliographieren eingeplant ist.

Die Lektion zum Bibliographieren hatten wir letztes Semester schon und sie war auch da schon absolut sinnlos, weil ich nach mittlerweile 11 Semestern an zwei verschiedenen Unis schon mindestens fünf Einführungen in die bibliographische Recherche und ins Bibliographieren erhalten hatte. Ich fühle mich gerade sowas von bevormundet.

In der Fünfminutenpause bitte ich ihn darum, dass er uns doch die genauen Anforderungen für den Leistungsnachweis noch schriftlich geben und auf Olat stellen soll, worauf er meint, das mache eigentlich erst Mitte Semester Sinn (wir dürfen also nicht früher anfangen). Aber er würde das bestimmt machen und ich solle ihn doch nochmals daran erinnern, falls er es vergesse. Im April stehe ich mit einer 100%-Garantie wieder da vorne und stelle die gleiche Frage nochmals, weil er es vermutlich verpeilt hat.

Die zweite Lektion startet mit dem Herunterlesen der Präsenzliste, was eigentlich mehr dazu dient, dass er sieht, welcher Name zum welchem Student/zu welcher Studentin gehört. Bei meinem Namen sagt er: „Ah oui, bien sûr“ und grinst dazu fast ein wenig süffisant, was mich leer schlucken lässt. Er ist bekannt dafür, dass man es sich mit ihm verscherzen kann und dann nichts mehr auf die Reihe kriegt. Und ich hatte mich eigentlich bemüht, eher unauffällig zu sein. Ist wohl schiefgegangen. Ob zum Positiven oder Negativen, das wird sich wohl noch zeigen müssen.

Dann kommt der Höhepunkt der Doppellektion: Das erneute Durchgehen des Inhaltsverzeichnisses (schreibt man das so?) seines Wälzers. Das hatten wir sinnloserweise letzte Woche schon gemacht. 1:1. Ausgeschmückt natürlich mit weiteren Anekdoten und Geschichten rund um die Entstehung des Handbuchs. Und danach das Herunterlesen des Vorworts (das zu lesen war Hausaufgabe!), ausgeschmückt mit Kommentaren zur Sprachkompetenz des Schreibers (über das Französisch des Profs werde ich mich jetzt nicht auslassen). Und nach ein paar Kommentaren zum Verlag und seiner Preispolitik folgt zum krönenden Abschluss noch das schnelle Lesen des Epilogs des Wälzers, den er selbst geschrieben hat. Was eigentlich nur dazu dient, seine eigene Mitarbeit an diesem „Meilenstein“ der Sprachgeschichtsschreibung zu betonen.

Ich hätte eigentlich auch zu Hause bleiben und den Nachmittag zur Vorbereitung meiner Unterrichtsstunden brauchen können. Als ich aus der Stunde rauslaufe, wünsche ich mir, noch wie damals mit 15 zu sein, als wir einem Lehrer, der eine so schlecht geplante Doppelstunde abgehalten hätte, ordentlich auf der Nase herumgetanzt wären.

Schon zwei Wochen vorbei

Das Frühlingssemester ist mit voller Wucht bei mir angekommen. Nachdem ich die letzten zwei Wochen vom Studiladen in die Vorlesungen und weiter in die Schule gehetzt bin, dazwischen mal ein paar Seiten gelesen und die eine oder andere Lektion für die Schule vorbereitet habe, wird es nächste Woche zwar nicht unbedingt ruhiger, aber immerhin etwas weniger voll. Denn der Job im Studiladen ist zumindest für dieses Semester vorbei, ab jetzt gibt es nur noch Uni und Schule.

An der Uni habe ich bereits am nächsten Mittwoch meinen ersten Vortrag zum Tristran von Béroul (altfranzösisch, aber für ein Germanistik-Seminar). Der Text und das Seminar sind super spannend und in meinem Kopf entspinnen sich bereits Ideen für die Seminararbeit, die aber blöderweise noch etwas warten muss. Denn übernächste Woche treffe ich mich mit einer Freundin zum Besprechen der Linguistik-Arbeit, die wir gemeinsam im Mai abgeben müssen. Dazu muss ich auch noch einiges schreiben, aber im Grunde läuft’s. Weniger gut geht es mit der Seminararbeit zu Prousts À la recherche du temps perdu  voran (auch für ein Deutsch-Seminar – was ist das nur mit Deutsch-Seminaren und französischen Texten?), die ich eigentlich bis Ende Februar fertiggeschrieben haben wollte. Da steht noch nicht einmal das Konzept. Aber ich bin zuversichtlich, dass ich mit etwas Zeitplanung gut vorwärtskomme und die Arbeit ohne Stress fertigschreiben kann (mal sehen, wie lange diese Zuversicht anhält).

Ansonsten sieht der Stundenplan ganz ähnlich aus wie auch schon. Die Professoren sind wie immer, den Linguistikprofessor finde ich immer noch doof, auch wenn mich seine Art inzwischen eher amüsiert als nervt und in Literatur komme langsam sogar mit. Am Dienstag hatte ich nach der Vorlesung zum Misanthrope von Molière richtig Kopfschmerzen, weil ich mit den abstrakten Konzepten und den unglaublich komplexen französischen Sätzen des Professors oft einfach nicht mitkomme und mich unglaublich konzentrieren muss, um irgendetwas nachvollziehen zu können. Aber dass ich am Ende tatsächlich verstanden habe, worauf der Professor hinauswollte, war echt ein gutes Gefühl!

In der Schule sind im Moment die letzten drei Wochen vor dem Englisch-Aufenthalt meiner Schüler angesagt. Noch sechs Mal Unterricht – gar nicht so viel, wenn man bedenkt, dass wir noch einiges zu tun haben, wenn sie fit für die Abschlussprüfung sein wollen. Deshalb nimmt die Planung im Moment auch ziemlich viel Zeit in Anspruch. Meine letzte Prüfung war übrigens viel zu einfach. Fast alle hatten unglaublich viele Punkte – Kurzzeitgedächtnis-Lernen scheint sich zu bewähren… Naja, die nächste Prüfung wird dann vermutlich wieder eine Katastrophe. Wie üblich.

Zwei neue Nachhilfeklassen habe ich diese Woche auch noch bekommen. Eine für einen achtwöchigen Vorbereitungskurs zur Lehrabschlussprüfung und eine in einem stinknormalen Nachhilfekurs. Beides ziemlich sympathische Gruppen. Und ich merke, dass ich viel lieber die Nachhilfe- als die Hauptlehrerin bin. Als Nachhilfelehrerin darf ich nett sein, den Schülern auch mal etwas durchgehen lassen und kann intensiv mit den einzelnen Schülerinnen und Schülern arbeiten. In der grossen Klasse ist das leider nicht immer möglich. Vor allem das Strengsein fällt mir zwar nicht unbedingt schwer, aber es hinterlässt immer einen etwas schalen Nachgeschmack. Und natürlich bin ich oft einfach die „Böse“, wenn ich von den Jugendlichen verlange, still zu sitzen und den Unterricht nicht zu stören und ihre Hausaufgaben immer zu machen. Vielleicht muss ich mich daran auch einfach noch etwas gewöhnen – und für die Zukunft gibt’s noch einiges an meinen didaktischen Fähigkeiten zu verbessern.

WG-Leben: Prüfungsphase

Das WG-Leben ist echt toll, das könnt ihr mir glauben. Ich denke in letzter Zeit immer wieder, wie gut ich es doch eigentlich getroffen habe. Wäre ich Psychologin oder Soziologin wäre das natürlich noch viel spannender, die Analyseobjekte sind fast unendlich – aber auch so gibt es immer wieder ein paar interessante Beobachtungen zu machen.

Zum Beispiel habe ich im letzten Monat zum ersten Mal eine ETH-Prüfungsphase aus nächster Nähe miterlebt. Fazit: Ich bin heilfroh, dass ich an der Uni studiere, auch wenn das heisst, dass ich alle Prüfungen ins Semester gequetscht bekomme. Tatsache ist nämlich, dass meine eigentlich hyperaktive und supersoziale WG in den letzten paar Wochen totenstill und irgendwie fast ein wenig unheimlich geworden ist. Alle haben sich tief in ihre Zimmer verkrochen – ans Tageslicht in der Küche wagt man sich nur noch zum Essen. Wenn man Glück hat, hört man hin und wieder noch eine Badezimmertüre auf- und zugehen oder man erhascht noch einen Blick auf jemanden, der sich kurz was zu Essen macht. Der Gedanke, der einem dabei durch den Kopf schiesst: Gut, sie leben noch. Auch von unseren Nachbarn hört man hauptsächlich Dinge wie „diese Woche sind noch Prüfungen, keine Zeit also“. Wer mit den Prüfungen schon durch ist und es sich leisten kann, fährt nach Hause. Unsere abendlichen Teerunden und nachmittäglichen Schneemann-Aktionen sind also auf eine relativ kleine Gruppe beschränkt. Immerhin ist meine Mitbewohnerin, mit der ich jeweils zum Sport gehe, auch schon mit ihren Prüfungen durch, sodass wenigstens Muscle Pump noch regelmässig stattfindet.

Und obwohl wir vorgestern wieder einmal ein Kompliment gekriegt haben, wie sauber unsere WG aussehe (natürlich für Studenten-Standards), gab es in den letzten paar Wochen doch deutlich mehr Diskussionen rund um die Frage, wann wer was putzen muss und wie lange eine Pfanne zum Einweichen braucht und wie lange eine Tasse unabgewaschen neben dem Waschbecken stehen darf. Das Stresslevel der meisten (mich eingeschlossen) ist definitiv um einiges höher als noch während des Semesters. Das merkt man auch daran, dass die wenigsten abends noch für einen längeren Schwatz zu haben sind. Meistens beschränken sich die Gespräche auf allgemeine Phrasen und Fragen nach dem Verlauf der letzten Prüfung und wann denn die nächste stattfinde. Oder eben – wer denn diese Woche mit Putzen dran sei, es sehe auch schon wieder grässlich aus und den Müll müsste man auch dringendst mal runterbringen.

wpid-img_20150207_092151.jpgAuf der anderen Seite scheint es, als ob jene, die mit ihren Prüfungen durch sind, dafür umso mehr das Bedürfnis haben, zu feiern. Vorgestern gab es eine spontane Party im Aufenthaltsraum und sogar die Aufräumaktion gestern Morgen ist zu einer ziemlich grossen und ziemlich gesprächigen Runde geworden. Langsam dürfte jetzt auch wieder Normalität einkehren, am Montag sind noch die letzten Prüfungen und eine Woche später fängt ja das Semester schon wieder an – dann werden die abendlichen Teekränzchen und samstäglichen Ausflüge wohl wieder etwas öfter stattfinden.