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Erkenntnisse eines Wochenendes

Guten Montagmorgen meine Lieben! Nachdem dieses Wochenende mehr oder minder erfolgreich verlaufen ist, möchte ich ein paar ziemlich unwichtige, ziemlich zufällig ausgewählte Erkenntnisse der vergangenen Tage mit euch teilen – einfach, weil ich’s kann.

  • Mehr als drei Stunden am Stück kann ich nicht lernen (kleine Pausen eingerechnet). Danach brauche ich eine grössere Pause, einen Spaziergang, was auch immer. Ich muss einfach vom Schreibtisch weg.
  • Die Crémant-Schokolade von Coop ist besser als die aus der Migros. Warum auch immer.
  • Jede Arbeit hängt einem bis am Schluss wohl zum Hals raus, egal wie sehr einen das Thema interessiert.
  • Allgemeine Didaktik trägt nur bedingt dazu bei, die Angst vor dem Unterrichten zu reduzieren. Im Gegenteil ist es hin und wieder unglaublich anstrengend, auf alles zu achten, auf das man achten müsste. Vor allem, wenn man noch nicht alles voll und ganz beherrscht.
  • Beim Arbeiten schreiben ist der Moment, wo du weisst, dass du’s nicht mehr besser hinkriegts, aber irgendwie doch noch nicht abgeben willst, weil du Angst hast, irgendetwas vergessen zu haben, der schlimmste von allen.
  • Muscle Pump produziert einen üblem Muskelkater.
  • Sonntagsspaziergänge um den See sind super, um den Kopf freizukriegen. Und um Arbeiten vor sich herzuschieben.

Katzensee

  • Ich hab‘ die beste WG der Welt – gestern kam einer meiner Mitbewohner von einer zweiwöchigen Japanreise zurück und wir haben einfach mal „schnell“ ein gemeinsames Abendessen improvisiert. Mit indischen Samosas, Bratkartoffeln und Tomatensalat. Und Matcha-Schokolade zum Dessert. Alles bunt zusammengewürfelt und so, aber wir hatten mal wieder einen echt tollen Abend.

Ich wünsche euch allen eine tolle Woche!

Meine Vorstellung von einem guten Wochenende

Am Samstagmorgen früh aufstehen und mich auf dem Markt mit Gemüse und Früchten für die Woche eindecken.

Den Rest des Tages mit Lesen und Arbeiten verbringen.

Am Abend erst für die (und mit den) Mitbewohner Rösti machen (weil wir inzwischen schon einiges an indischen und chinesischen Gerichten gesehen, aber noch nie etwas traditionell schweizerisches gemacht haben). Danach noch kurz (wirklich kurz) bei der Party im Haus nebenan vorbeischauen und dabei eine Menge Studenten aus allen möglichen Ländern kennenlernen.

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Am Sonntag ausschlafen, ausgiebig frühstücken, eine Runde lesen und dann mit der Mitbewohnerin um den See spazieren (geplant war Joggen, aber wir haben beide schlapp gemacht, also wurde es eben ein schneller und dafür umso längerer Spaziergang). Zum Mittagessen mit dem gekauften Gemüse ein neues Rezept ausprobieren, das dann auch noch gut schmeckt. Dazwischen immer wieder etwas für die Uni lesen, die meiste Zeit auf dem Balkon. Nachmittags mit der Mitbewohnerin ein Muffin-Rezept ausprobieren (Urteil: sehr gut, aber zu wenig Zucker). Wieder lesen. Abends dann noch etwas stricken und vor dem Zubettgehen mit den Mitbewohnern Tee trinken.

Und am Montagmorgen in einer dicken Nebelsuppe aufwachen…